Freising (sm) – Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei den oberbayerischen Meisterschaften konnten die Freisinger Nachwuchsjudoka auch bei den südbayerischen Titelkämpfen der U14 in Moosburg und Eichstätt überzeugen. Alle vier Starter aus der Domstadt schafften die Qualifikation für die „Bayerische" und beschehrten dem Judoclub ein Erfolgserlebnis der besonderen Art.

Bei den Mädchen startete Laura Findner in der 44-kg-Klasse mit einem Sieg über Lena Gali (TSV Schwabmünchen) erfolgreich in das Turnier. Nach einer Niederlage und einem weiteren Erfolg in der Trostrunde stand Laura Drexler aus Großhadern der jungen Freisingerin im Weg und verhinderte am Ende eine bessere Platzierung als Rang sieben.

Bei den Buben konnten Christoph Emmer und Alexander Prasch bis 50 Kilogramm ihren Erfolg von der oberbayerischen Meisterschaft, als sie das Finale bestritten, zwar nicht wiederholen, für beide reichte es am Ende aber doch zum Bronzerang. Während Emmer mit zwei Siegen direkt in das Halbfinale stürmte und dort dem Abensberger Nico Bruckmaier unterlag, musste Prasch nach seiner Auftaktniederlage den langen Weg über die Trostrunde nehmen, den er mit drei Siegen aber souverän meisterte. In ihren „kleinen" Finals liessen die beiden Freisinger dann nichts mehr anbrennen. Christoph Emmer bezwang den Aiblinger Alexnder Razumejko mit einer Fegetechnik und Alexander Prasch bezwang Jakob Kiebler aus Ammerland ebenfalls vorzeitig mit Ippon (ganzer Punkt).

Der Vierte im Bunde, Samir Bendraoua, steckte in der Gewichtsklasse über 60 Kilogramm die Niederlage in Runde eins locker weg und qualifizierte sich mit zwei klaren Erfolgen für der Kampf um Platz drei. Gegen Lukas Wetzler vom TSV Kronwinkl zog er dann allerdings mit einem Haltegriff den Kürzeren und musste sich am Ende mit Rang fünf zufrieden geben.

Christoph Emmer bei der sdbayerischen EM U14