Freising (sm) – Trotz eines souveränen Auftritts am zweiten Kampftag hat die Kampfgemeinschaft Freising-Moosburg-Neufahrn die direkte Qualifikation für das Jugendliga-Finale am 6. Juli in Moosburg verpasst. Die mit 4:6 Punkten mässige Bilanz aus der ersten Runde wog am Ende zu schwer, um die beiden erstplatzierten Teams aus Gröbenzell und Ammerland noch abfangen zu können. Für die Landkreisauswahl besteht am 8. Juni bei der Platzierungsrunde in Fürstenfeldbruck aber eine weitere Chance, noch einen der beiden freien Plätze zu ergattern.

Mit insgesamt 30 verfügbaren Kämpfern der Altersklassen U11, U14, U17 und U20 hatte die Kampfgemeinschaft in Weilheim ein echtes „Luxusproblem“ immer die richtige Aufstellung zu finden. „Mit ähnlich vielen Kämpfern, wäre am ersten Kampftag wesentlich mehr drin gewesen und wir hätten uns die Qualifizerungsrunde ersparen können“, erklärte Mannschaftsbetreuer Michael Emmer. „Jetzt versuchen wir die Qualifikation halt über den Umweg Fürstenfeldbruck zu erreichen und dann auch beim Finale in Moosburg ähnlich aufzutreten“, so der Freisinger Trainer.

Gleich in der ersten Begegnung unterstrichen die jungen Judoka aus dem Landkreis ihre Stärke. Gegen den JV Ammerland gelang mit einem 9:8-Erfolg die Revanche für die Niederlage am ersten Kampftag. Nach drei weiteren klaren Siegen über die KG Herrsching-Weilheim (11:6), die KG Holzkirchen-Lenggries-Sachsenkam (12:4) und den JC Fürstenfeldbruck (11:7) wartete mit dem 1. SC Gröbenzell der Gewinner des ersten Kampftages auf die Judoka aus Freising, Moosburg und Neufahrn. Mit 10:7 setzen sich die Kampfgemeinschaft auch gegen diesen Gegner durch und baute die Bilanz an diesem Kampftag auf beeindruckende 10:0 Punkte aus. In der Endabrechnung reichte es mit 14:6 Zählern aber trotzdem nur zu Rang drei hinter den punktgleichen Mannschaften aus Gröbenzell und Ammerland (beide 16:4).

Jugendliga 2008 - 2. Kampftag in Weilheim