Freising (sm) – Nach dem starken Auftritt der Freisinger Nachwuchsjudoka bei den oberbayerischen Titelkämpfen wurde das siebenköpfige Kontingent aus der Domstadt bei den südbayerischen Meisterschaften der U17 in Abensberg arg dezimiert. Mit Christoph Emmer und Samir Bendraoua gelang lediglich zwei Kämpfern des Judoclubs die Qualifikation für die „Bayerische" in Mainburg.

Bei den Jungen sicherte sich Christoph Emmer in der mit 23 Teilnehmern sehr stark besetzten Klasse bis 60 Kilogramm einen sehr guten dritten Platz. Nach drei souveränen Erfolgen in der Vorrunde traf Emmer im Halbfinale jedoch auf einen übermächtigen Gegner. Dominik Ennerst vom TSV Abensberg ließ nicht nur dem Freisinger keine Chance, sondern sicherte sich anschließend auch noch in überlegener Manier den Titel. Im kleinen Finale zeigte sich Emmer von dieser Niederlage jedoch gut erholt und gewann gegen Florian Peter (TSV Großhadern) vorzeitig mit einem Haltegriff.

Bis 73 Kilogramm gewann Samir Bendraoua ebenfalls Bronze. Begünstigt durch eine gute Auslosung stand der 15jährige Domstädter bereits nach einem Sieg im Halbfinale. Dort unterlag er jedoch durch eine äußerst umstrittene Entscheidung gegen den Abensberger Arthur Kalinowski. Den Kampf um Platz drei beherrschte Bendraoua wieder souverän und siegte vorzeitig gegen Mathias Bischke vom FC Langweid.

Für den dritten Freisinger, Alexander Prasch, war diesmal nach einem Sieg und zwei Niederlagen das Turnier in der 66-kg-Klasse vorzeitig beendet.

Bei den Mädchen ging einen Tag später nicht viel zusammen. Nach der krankheitsbedingten Absage von Sophie Weinmann gelang den übrigen drei Starterinnen des Judoclubs kein einziger Sieg. Laura Findner (bis 48 kg), Isabella Weinmann (bis 52 kg) und Katharina Weinmann (bis 63 kg) schieden nach jeweils zwei Niederlagen vorzeitig aus.

sdb EM U17 in Abensberg