Freising (sm) – Die Freisinger Judoka haben die Bezirksliga-Saison 2022 mit einem Sieg abschlossen. In der Gruppe Nord bezwangen die Domstädter in eigener Halle die KG Kösching-Germering mit 12:8 und beendeten die Punkterunde mit einer Bilanz von 5:3 Zählern.

Welchen Platz die Freisinger Judoka in der Endabrechnung einnehmen werden, entscheidet sich allerdings erst bis Ende des Monats, denn noch sind einige Nachholbegegnungen zu absolvieren. Platz drei ist sicher und nur die DJK Eichstätt kann die Domstädter im Rennen um die Vizemeisterschaft noch überholen. Am Ende wird voraussichtlich die Siegbilanz den Ausschlag geben und die ist beim Judoclub mit 43:37 zumindest positiv.
Entsprechend zufrieden war dann auch das Freisinger Trainer-Duo Andreas Schwaiger und Stefan Steinsdorfer nach dem Erfolg und mit der Leistung ihres Teams. „Auch wenn wir heute in einigen Situationen durchaus das Glück auf unserer Seite hatten, so zählt am Ende doch das Ergebnis und da haben wir uns mit vier Punkten Vorsprung gegen einen starken Gegner durchgesetzt. Jetzt warten wir einfach ab, was am Ende dabei herauskommt. Wir haben jedenfalls unsere Hausaufgaben gemacht, den Rest können wir nun nicht mehr beeinflussen“, erklärten die Coaches und zogen gleichzeitig ein positives Fazit dieser Saison. „Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause sind wir hoch zufrieden, überhaupt wieder auf der Matte stehen zu dürfen. Wir sind heuer von schweren Verletzungen verschont geblieben und konnten in allen Begegnungen ein komplettes Team ins Rennen schicken. Das war ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg“, so Schwaiger und Steinsdorfer in ihrem Resümee.
Gegen die KG Kösching-Ingolstadt erlebten die Kämpfer des Judoclubs einen Auftakt nach Maß. Bis 66 Kilogramm konnten sich Stefan Ausfelder und Madalin Bragaru gegen Arman Sargsyan und Lars Seth durchsetzen, ehe Andreas Wagner kampflos das 3:0 einfahren konnte. Doch die Gäste konterten eindrucksvoll mit tollen Techniken und gewannen ebenfalls drei Begegnungen in Folge. Vincent Nordwig, Simon Heimbeck und Markus Hauser mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen. Im Schwergewicht überraschte Wolfgang Widl seinen Kontrahenten Gilles Sawa, ehe Andreas Schwaiger den Vorsprung des Judoclubs ausbauen konnte. Nach hartem Fight gelang Schwaiger mit dem Schlussgong die entscheidende Technik gegen Michael Weindl. In der abschließenden 73-kg-Klasse nutzte Wolfgang Mayerhofer die Lücke in der Aufstellung der Köschinger, ehe Christoph Emmer schon nach einer Minute seinen Gegner Florian Frey mit einem herrlichen Seoi-Nage (Schulterwurf) mattsetzte und die 7:3-Pausenführung sicherstellte.
Im zweiten Abschnitt erhöhte Stefan Ausfelder mit seinem zweiten Tagessieg und per großer Außensichel sogar auf 8:3, ehe die Gäste ihre stärkste Phase hatten und nicht weniger als vier Siege in Folge einfahren konnten. Bis 81 Kilogramm kam es dann zu einem Kuriosum. Christoph Emmer traf erneut auf Florian Frey, nachdem beide Mannschaften exakt denselben taktischen Wechsel vollzogen hatten, und er siegte abermals mit einem Schulterwurf zum 9:7. Ein wichtiger Punkt, denn Schwergewichtler Wolfgang Widl war im Anschluss gegen Michael Deindl chancenlos. Das war allerdings der letzte Zähler für die Gäste, denn Andreas Schwaiger, Wolfgang Mayerhofer und Markus Hauser brachten den Sieg des Judoclubs am Ende nach Hause.

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Unsere Gegner von der KG Kösching-Ingolstadt mit Kampfrichter Ludwig Tradler.

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Die Mannschaft des Freisinger Judoclubs.

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Dieser Kampf ging zwar für Simon Heimbeck verloren, sehr schön ist die Technik seines Gegners Rene Walter aber schon.

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Unser Coach Stefan Steinsdorfer.

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Christoph Emmer setzt seinen entscheidenden Seoi-Nage gegen Florian Frey an.

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Madalin Bragaru gegen Armen Sargsyan (bis 66 kg)

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Simon Heimbeck gegen Stefan Danner (bis 81 kg).

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Andi Schwaiger gegen Gilles Sawa (über 90 kg).

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Die beiden Mannschaften beim Ratsch nach dem Wettkampf.

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Das Judoclub-Team vom Samstag ...

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... kann auch jubeln.

Wettkampfliste Kösching

Die offizielle Wettkampfliste.