Freising (sm) – Lehrgeld mussten die Freisinger Judo-Damen bei ihrer Premiere in der Landesliga-Süd bezahlen. Beim Bayernliga-Absteiger SV Hirten unterlag die neu formierte Mannschaft des Judoclubs mit 2:14. Auch in dieser Höhe kam das Ergebnis nicht überraschend. Zu dominant erscheint die Hirtener Mannschaft, zumal der JC Freising die 57-kg-Klasse gänzlich unbesetzt lassen musste.

Dennoch waren die beiden Judoclub-Vorstände Hans Reisch und Michael Emmer zufrieden mit dem Premieren-Auftritt ihres Teams. „Unsere junge Mannschaft hat alles versucht, war gegen einen übermächtigen Gegner aber letztlich ohne Chance. Es ist wichtig, dass wir Spaß an der Sache haben und Kampferfahrung sammeln. Dann ist das erste Erfolgserlebnis nur eine Frage der Zeit“, erklärte Emmer in seinem Fazit.
Gleich im ersten Durchgang, der 8:0 für Hirten endete, lernten die Kämpferinnen aus der Domstadt die raue Landesligaluft kennen. Wiebke Gebhardt, Elisabeth Steiner, Jeanette Dörflinger, Isabella Weinmann, Katharina Weinmann und Lisa Emmer mühten sich nach Kräften, mussten aber die Überlegenheit ihrer wesentlich erfahreneren Gegnerinnen anerkennen. Mannschaftsführerin „Lissi“ Steiner stand jedoch knapp vor einem Erfolg und musste sich erst nach Verlängerung im „Golden Score“ geschlagen geben.
In Abschnitt zwei kamen dann mit Danja Hörmann und Sophie Weinmann zwei frische Kräfte zum Einsatz. Das Bild änderte sich nicht wesentlich, dennoch kam der Judoclub noch zu zwei Punkten. Hirten schickte Jessica Moog eine Begegnung zu früh auf die Matte, was gemäß Regelheft zu einem Punktabzug führte. Die gleiche Kämpferin wurde dann später, diesmal an der richtigen Position kämpfend, auch noch wegen einer selbstgefährdenden Technik disqualifiziert. Zu viel Motivation ist manchmal auch nicht von Vorteil.

 

Hirten 1

 Das Team des JC Freising bei der Landesliga-Premiere.

Hirten 2

 Lisa Emmer in Aktion ...

Hirten 3

... und Jeannette Dörflinger.

Hirten 4

 Die offizielle Wettkampfliste.